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Zweyer Jan: Glänzender Tod. Dortmund: Grafit Verlag 2003. Kart., S. 248, 8,90 €

Dem abgebrochenen Architekturstudent Jean Büsing ist es gelungen, sich als Versicherungsdetektiv eine auskömmliche Existenz aufzubauen. So ist es nichts Ungewöhnliches, als er den Auftrag erhält, den bei einem Segeltörn auf der Nordsee verschollenen Kunsthändler Tillmann aufzuspüren. Seine Ehefrau hat ihn für tot erklären lassen und fordert nun die Auszahlung der Versicherungssumme in Höhe von 3 Mio. DM. Die Leiche von Tillmanns Schwager, mit dem er zusammen den Segeltörn unternommen hat, wurde Tage später aus der Nordsee gefischt. Büsing entdeckt, dass Tillman einen sehr wertvollen Kunstschatz, ein vollständiges antikes Service, dass seine Schwager beim Straßenbau in Ungarn gefunden haben, verkaufen wollte. Seine Verfolgungsjagd führt ihn nicht nur in die ungarische Puzta sondern auch nach Wien und Lissabon.

Zweyer schreibt fesselnd. Liebevoll zeichnet er die Charaktere nach. Ebenso wie Büssing fühlt sich der Leser zwischen den beiden sympathisch diabolischen Kunsthändlern, dem Libanesen Jussuf Barachi und dem Serben Slobodan Mirkovac, hin und hergerissen. Nur diese beiden können den Kunstschatz verkaufen. Einer von den beiden muss der Bösewicht sein, der für die Leichen verantwortlich ist, die Büssings Weg säumen. Am Schluss des Lesevergnügens hat man immer noch Lust auf Mehr: Hoffentlich kann diese durch das für Mai angekündigte neue Buch Zweyers "Verkauftes Sterben" befriedigt werden. Zweyer schreibt fesselnd. Liebevoll zeichnet er die Charaktere nach. Ebenso wie Büssing fühlt sich der Leser zwischen den beiden sympathisch diabolischen Kunsthändlern, dem Libanesen Jussuf Barachi und dem Serben Slobodan Mirkovac, hin und hergerissen. Nur diese beiden können den Kunstschatz verkaufen. Einer von den beiden muss der Bösewicht sein, der für die Leichen verantwortlich ist, die Büssings Weg säumen. Am Schluss des Lesevergnügens hat man immer noch Lust auf Mehr: Hoffentlich kann diese durch das für Mai angekündigte neue Buch Zweyers "Verkauftes Sterben" befriedigt werden. Gisela Lehmer-Kerkloh