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Zeindler Peter: Das Lächeln des Anderen. Zürich-Hamburg: Arche-Verlag 2002. Geb., S. 344, 20.- .

In der Welt der Geheimdienste und Spionage steht diesmal nicht Zeindlers Geheimagent Sembritzki im Mittelpunkt, sondern der Hoteliersohn Bela Tremp, alias Eugen Salbach, alias Tarcisio Tomasi. Bela, eher künstlerisch als kaufmännisch veranlagt, wird beauftragt den ungelenken mafiösen Gartano Tarcisio Aquila mit Kultur und Stil auf das Leben unter den oberen Zehntausend vorzubereiten. Zwischen Bela und Aquila entsteht eine echte Freundschaft; Bela verschwindet lieber als angeblicher Mörder seines Vaters im Gefängnis als Aquila im Auftrag der Anti-Mafia Behörde auszuspionieren. Inzwischen kümmert sich Aquila rührend um den unehelichen Sohn des Zimmermädchens Yolande, da er in Bela den angeblichen Vater sieht. Auch nach seiner Entlassung wird Bela, nun in neuer Identität als Eugen Salbach, zum Spielball der verschiedenen Geheimdienste, deren Verstrickungen er weder durchschauen kann, noch will. Durch die Ermordung Aquilas und Yolandes aufgerüttelt, macht sich Eugen Salbach aber auf die Suche nach den Mördern. Das Verwirrspiel endet im Zentrum des Labyrinths einer italienischen Villa.

Das "Lächeln des Anderen" ist ein spannender und packender Krimi auf der Suche nach Wahrheit und Identität. Der Schweizer Peter Zeindler schreibt Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Vier seiner Kriminalromane wurden mit dem deutschen Krimipreis ausgezeichnet, für sein Gesamtwerk erhielt Zeindler den Ehren-Glauser der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren (Syndikat). Gisela Lehmer