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Winges, Stefan: Ein-Drei-Tassen-Problem. Emons Verlag, Köln 2010. Broschur mit Leinenbezug, 160 Seiten, 8,95 Euro.

 

Marius van Larken: Der Sherlock Holmes von Köln. Stefan Winges, profunder Sherlock Holmes- und Köln-Kenner versetzt seinen Sherlock Holmes alias Marius van Larken und seinen Dr. Watson alias Dr. Möring in die Brabanter Straße 21 B des gründerzeitlichen Kölns um 1895. In „Ein-Drei-Tassen-Problem“ wird Baron Dollingen in einer finsteren Gasse, nicht weit von der Kölner Oper entfernt, mit eingeschlagenem Schädel aufgefunden. Die Polizei verdächtigt Dollingens Vetter. Immer knapp bei Kasse, wird bei ihm plötzlich viel Geld gefunden. Im Gegensatz zu Kommissar Strammel und Dr. Möring scheint für van Larken der Fall keineswegs eindeutig zu sein. In „Mord im Afrika-Club“ wird an einen feucht-fröhlichem Clubabend ein Clubmitglied von einem Schwarzem ermordet. Der Täter wird auf der Flucht erschossen. Dr. Möring ist als Clubmitglied bereits am Tatort, Kommissar Strammel kommt in Begleitung von van Larken. Dem scheinen die Details nicht zueinander zu passen und er beginnt die Afrikaerlebnisse der Mitglieder zu hinterfragen. Winges schreibt humorvoll, spitzfindig und spannend. Mindestens so gut wie Sir Conan Doyle. Gisela Lehmer-Kerkloh