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Schüller, Martin: Die Seherin von Garmisch. Kommissar Schwemmers zweiter Fall. Köln: Emons Verlag 2010. 267 Seiten, 9.90 €.

Die alte Johanna Kindler wird in ihren Träumen von einem großen Adler mitgenommen, der ihr meist unheimliche, in der Zukunft liegende Dinge zeigt. Natürlich glaubt niemand der alten Frau im oberbayerischen Garmisch. Als sie den Mord an einem Bandmitglied ihres jungen Enkels sieht, geht Johanna zur Polizei. Kommissar Schwemmer kann sich ihrer Überzeugungskraft nicht entziehen und begibt sich tatsächlich in der folgenden Nacht zum vermutlichen Tatort. Er kann den Mord an dem jugendlichen Spacko nicht verhindern und verfolgt lediglich einen der vermeintlichen Täter erfolglos. Johanna Kindler hat noch mehrere Träume, in denen sie auch den Mörder und den Drahtzieher der verwickelten Geschichte sieht. Auch ihr Enkelsohn scheint darin verstrickt zu sein. Das Bundeskriminalamt schickt einen Mitarbeiter, der sich als mysteriöser Berater ausgibt. Auf der Suche nach den Mördern scheinen diese der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein, ein Maulwurf wird vermutet. Die Seherin gerät selber ins Visier der Mörder, da nur sie deren Aussehen kennt. Mit gutem Instinkt und Menschenverstand gelingt es Kommissar Schwemmer das Leben von Johanna Kindler und ihrem Enkel zu retten. Gisela Lehmer-Kerkloh