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Koch, Krischan: Venedig sehen und stehlen. dtv  2011. Kart., 288 Seiten. Euro 8.95

Rasant in Venedig. Kunsträuber und Händler Harry Oldenburg, bekannt von seinem Nolde-Coup aus Flucht übers Watt hat es diesmal auf zwei wertvolle Exponate aus dem Guggenheim- Museum in Venedig abgesehen. Er stürzt sich in das venezianische Treiben zur Zeit der Biennale. Und so bewahrheitet sich nicht nur die Ankündigung des Buchtitels Venedig sehen und stehlen, sondern auch der gängigere Spruch Venedig sehen und sterben. In bester Slapstick-Tradition wird in Harrys Künstler- und Mäzenen-Clique, in die er gleich am Anfang seines Aufenthalts in Venedig gerät, fortlaufend gestohlen und gestorben. Das Tempo zu Beginn des Buches, als, Harry mit Gipsbein im geklauten Vaparetto auf seiner Flucht vor der italienischen Polizei an eine sächsische Touristengruppe gerät, wird über das gesamte Werk gehalten. Lustig, schnell, gut gelungener Krimi. Gisela Lehmer-Kerkloh