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Heinichen Veit: Die Toten vom Karst. Wien: Zsolnay Verlag 2002.

Geb., 365 S., 19.90

Nach dem Erfolg von GIB JEDEM SEINEN EIGENEN TOD der zweite Roman von Veit Heinichen mit dem Triester Kriminalkommissar Proteo Laurenti in der Hauptrolle. Zunächst wird eine ganze Familie in die Luft gesprengt und dann ein alter Fischer scheinbar auf rituelle Weise ermordet. Die Aufklärung der Morde führt Lamberti bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück. Alte Rechnungen zwischen Kroaten und Italiener, Kommunisten und Faschisten scheinen beglichen worden zu sein. Heinichen, der in Triest lebt, gelingt es, ein eindrucksvolles Stimmungsbild des heutigen Triest und der politischen Situation in Italien wiederzugeben. Die Atmosphäre, die Charaktere und das Milieu der Fischer sind hautnah dargestellt. Der historische Hintergrund bis in die KuK-Zeiten zurückreichend ist sorgfältig recherchiert. Einzig die Aufklärung der Mordfälle hält wenig Überraschungen bereit. Gisela Lehmer