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Sanchez Javier Marquez: Das Fest des Monsieur Orpheè (La Fiesta de Orfeo). Walde und Graf Verlag 2011. Übersetzt von Luis Ruby. Mit 17 schwarz-weißen Illustrationen von Patric Sandri. Geb., 407 Seiten, Euro 24.95.

Hier fließt jede Menge Blut, ganz im Stil der alten Horrorfilme. Kein Wunder, hat doch der Teufel höchstpersönlich Anfang der 20er Jahre in Hollywood den Film „Das Fest des Monsieur Orpheè“ gedreht. Zum Glück war der Film verschollen, bis ihn zwei Studenten Anfang der 50er Jahre auf einer Reise durch Schottland beim Erklimmen eines Riffs in einer kleinen Höhle wieder finden. Jeder, der den Film sieht, begeht blutige Wahnsinnstaten. Die ersten Opfer sind Kindern in Nordengland, die den Film während eines Dorffestes anschauen und daraufhin erst ihre Eltern bestialisch ermorden und dann sich selbst in der Kirche verbrennen. 
Bei der Bekämpfung des Bösen bekommen die Geisterjäger von Scotland Yard Unterstützung durch den britischen TV-Schauspieler Peter Cushing. Im Auftrag der Hammer-Filmstudios soll Cushing durch seine Hauptrolle in einem Frankenstein-Remake für ein Comeback des Monsterfilms sorgen. Während Cushings Vorbereitungen auf seine Gruselrolle erfährt er von dem Film des Teufels. Mit seiner Verbreitung will eine satanische Sekte die Apokalypse vorbereiten. 
Mit Peter Cushing läßt Javier Marquez Sanchez einen bekannten britischen Schauspieler der 50 und 60er Jahre wieder aufleben. Cushing spielte in Sherlock-Holmes Filmen und Horrorfilmen wie Dr. Frankenstein und Dracula. Hammer-Filmstudios produzierte zwischen 1948 und 1979 Horror- und Science-Fiction Filme. Gisela Lehmer