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Ebertowski, Jürgen: Bosporusgold. Hamburg: Rotbuch/ Europäische Verlagsanstalt, 2005. Geb., S. 195, 18.00 €.

Der Berliner Schriftsteller Eugen Meunier wird vom türkischen Geheimdienst in Istanbul um Hilfe gebeten. Es geht um eine Reihe brutaler Mordfälle, die seit Auffinden eines alten Dokumentes geschehen. Das Papier verspricht wundersame Schätze auf dem Grunde des Bosporus, die nur auf ihre Bergung warten. Es soll sich um den Staatsschatz des oströmischen Reiches handeln, der mit der Staatsflotte vor den osmanischen Eroberern "Konstantinopels" Anfang des 6. Jahrhunderts in Sicherheit gebracht werden sollte, bei einem Angriff jedoch im Bosporus versank. Besondere Brisanz erhält das Dokument, da die türkische Regierung ausländisches Kapital zum Bau einer neuen Brücke über den Bosporus sucht. Eine Beteiligung an den beim Bau gefunden Schätzen wird in Aussicht gestellt. Mehrer japanische Gruppen kämpfen um den Zuschlag.

 

Eugen, sein türkischer Freund, der Antiquitätenhändler und Weingutbesitzer Mehmed Barkan sowie deren Freundinnen Selma und Esmahan bilden ein Team bei der Suche nach den Mördern. Die Spur führt Eugen geradewegs nach Tokio in die mörderischen Kreise der Yakuza.

 

Gelungene Forstsetzung des ersten Bandes mit Eugen Meunier als Protagonisten (Die Erben des Dionysos, Rotbuch TB 1160), der ein Leben zwischen Berlin und Istanbul führt. Gisela Lehmer-Kerkloh