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Book covers


  

Beckmann Mani: Filmriss. Berlin: berlin.krimi verlag/bebra Verlag 2003. 280 Seiten. Kart., 9,90 €.

Nach erfolgreicher Bewältigung seines Zwischenspiels als Gitarrist einer Chaos-Punkband ist Albrecht Niemeyer ein gefürchteter Kritiker des deutschen Kinofilms geworden. Einziges Relikt der Punkzeit ist sein immer noch chaotischer Freund Jupp. Jupp besucht Alfred alljährlich anlässlich der Berliner Filmfestspiele und verwüstet nicht nur Alfreds Wohnung, sondern schockiert auch seine Bekannten. Während des Filmfestes entgeht Albrecht nur zufällig einem Anschlag durch eine Briefbombe, aber es folgen weitere Anschläge auf sein Leben. Albrecht macht sich auf die Suche nach dem Attentäter, was sich als sehr schwierig erweist, da er viele Feinde und nur wenige Freunde hat. Als er Jupp in seinem Bett ermordet vorfindet, beginnt er den Täter in der gemeinsamen Punkvergangenheit zu suchen.

 

Als ehemaliger Punkgitarrist und Filmjournalist kennt sich Beckmann bestens in der Szene aus. Mit Albrecht scheint Beckmann sein alter ego erschaffen zu haben. "Filmriss" ist rasant, spannend und die Filmbranche satirisch beleuchtend geschrieben. Gisela Lehmer